ScanInfos

Was kann Digitalisiert werden
Kleinbild-Dias, Farb- und SW Negative (24×36 mm) + + + Quadratische Dias- und Negative (24×24 mm) + + + Kleinbild-Stereobilder + + Mittelformat-Dias- und Negative (4,5×6 bis 6×9 cm) + + + Großformat-Dias – Negative – Planfilme (bis 20×28 cm) + + + Panorama-Dias- und Negative (bis 24×66 mm) + + + Instamatic 126 Film (28×28 mm) + + + Pocket 110 Film (13×17 mm) + + + Minox 8mm Film (8×11 mm) + + + Negative auf Glasplatten-Fotoplatten (bis 20×28 cm) + + + Aufsichtsvorlagen (bis 20×28 cm) sollte etwas fehlen, dann fragen Sie nach.

Die Auflösung für hochwertig Ausdrucke
für einen Qualitativ hochwertigen Ausdruck von digitalen Bildern 
mit einem Farbdrucker oder professionelle Abzüge in einem Fotolabor ist eine der wichtigsten Eigenschaften die Auflösung – sie bestimmt im wesentlichen die Schärfe und die Brillianz mit denen ein Bild reproduziert werden kann. Die Auflösung ergibt sich aus der Anzahl der Bildpunkte pro Inch. dpi steht für „dots per inch“ und gibt an wie viele Punkte auf einen Inch (2,54×2,54 cm) enthalten sind. Bei 300 dpi sind das exakt 90.000 Bildpunkte (300×300 = 90.000) auf einem Inch. Bei 72 dpi sind das nur noch 5184 Bildpunkte. Solche Auflösungen sind nicht für Ausdrucke oder Fotoabzüge geeignet, können aber am Fernseher oder Computer betrachtet werden. Der Grundsatz, dass ein gestochen scharfes Bild eine Auflösung von 300 dpi haben sollte, basiert auf dem Auflösungsvermögen des menschlichen Auges. Bei einem normalen Betrachtungsabstand von 25 Zentimetern kann das Auge maximal 6 Linienpaare pro Millimeter differenzieren. 6 Linienpaare pro Millimeter bedeuten 12 abwechselnd schwarze und weiße Linien pro Millimeter. Ein Inch besteht aus ca. 25 mm, so dass auf einem Inch 12×25 = 300 Linien differenziert werden können. Eine höhere Auflösung kann das menschliche Auge bei normalem Betrachtungsabstand also nicht mehr erkennen.
Würde man ein Kleinbild-Dia der Größe 24×36 mm mit exakt 300 dpi einscannen, so könnte man einen qualitativ hochwertigen Ausdruck im Format 2,4×3,6 cm ausdrucken. Natürlich will niemand seine Dias als Briefmarken ausdrucken sondern auch Vergrößerungen anfertigen. Soll aus einem Kleinbild ein Din A4-Ausdruck (21×29,7cm) mit der optimalen Auflösung von 300 dpi erstellt werden, so muss das Dia mit einer Auflösung von ca. 2.800 dpi gescannt werden. Bei 4.000 dpi würde dann schon eine Datei entstehen bei der die Ausgabegröße mit 300 dpi bei etwas über Din A3, also ca. 46×30 cm liegt.

Scanziele
Ausdrucke oder Fotoabzüge bis zum Posterformat, Fotobücher, Beamershows, DVD’s für den Fernseher oder Dateien für den digitale Bilderrahmen. Deshalb wird nach Rücksprache mit dem Kunden in der bestmöglichen Auflösungen digitalisiert.

Epson Flachbettscanner
scannen mit einer Auflösung von bis zu 9600 dpi, bei bis zu 48-Bit-Farbtiefe, mit einer sehr guten Tonwertwiedergabe durch die optische Dichte von 4.0 DMax. Automatische Staub- und Kratzerentfernung mit Digital ICETM. Mit ihm lassen sich alle gängigen Film- und Fotoformate scannen. Diese Flachbettscanner liefern hervorragende Ergebnisse.

Was bedeutet eigentlich DMin und DMax
Ein Dia hat einen Dynamik oder Dichteumfang von 0,0 bis 5,0. 0,0 ist Transparent und 100% Lichtdurchlässig und 5,0 ist tiefstes Schwarz und 0% Lichtdurchlässig. Ein Dia hat also an seiner hellsten Stelle sein DMin und an seiner dunkelsten Stelle sein DMax. Der Dichteumfang berechnet sich aus der Differenz von Maximaldichte und Minimaldichte. Man spricht anstatt vom Dichteumfang auch vom Kontrastumfang. Wenn also ein Dia an seiner hellsten Stelle, (z.B. in den Wolken) 0,3 DMin und in der dunkelsten Stelle (z.B. in den Felsen) 4,3 DMax hat beträgt der Dichteumfang des Dias 4,0. Die meisten Scanner haben einen DMin von ca. 0,5 und einen DMax von ca. 3,5. Der Scanner sieht also unterhalb von 0,5 alles als weis feinste Strukturen werden nicht mehr erkannt und verschwinden beim Scannen. Alles oberhalb von 3,5 kann der Sanner nicht mehr unterscheiden und alles wird schwarz. Je höher also der Dichteumfang eines Scanners ist um so brillianter werden die Scan’s.

Digital ICE – Staub- und Kratzer Korrektur
auf Ihren älteren Dias werden sich kleine Kratzer oder Staubpartikel befinden, die sich im Laufe der Zeit angesammeln haben. Die Abkürzung ICE steht für Image Correction & Enhancement und liefert gute Ergebnisse. Die Staub- und Kratzerkorrektur funktioniert nicht bei Dias hinter Glas. Ebenso werden Newton Ringe die sich hinter dem Glas befinden auf dem Scan zu sehen sein. Für Top Qualität sollten Dias hinter Glas umgerahmt werden. Bei Kodachrome- und SW-Dias oder Negativen kann die Staub- und Kratzerkorrektur nicht eingesetzt werden. Auf Wunsch können wir Ihnen eine manuelle Retusche / Bildbearbeitung  anbieten. (Preisliste)

 

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Bild-01 Scan ohne ICE // Bild-02 Scan ohne ICE (Bildausschnitt) // Bild-03 Scan mit ICE (Bildausschnitt)
Bild-04 Scan ohne ICE // Bild-05 Scan mit ICE // Bild-06 Scan mit ICE und SIE Scan Image Enhancer (automatische Korrektur von Helligkeit, Kontrast und Farbe)

Die Farbwiederherstellung
wird hauptsächlich bei sehr alten verblassten oder farbstichigen Dias angewendet. Die Farbwiederherstellung funktioniert auch bei Dias die hinter Glas gerahmt sind. Befinden sich Newton Ringe hinter dem Glas sind diese auf dem Scan zu sehen. Für Top Qualität sollten Dias hinter Glas umgerahmt werden.

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Digital ICE – Staub- und Kratzer Korrektur
die ICE-Staub- und Kratzer Korrektur wird standartmäßig bei allen Dias und Farbnegativen kostenfrei eingesetzt.

Farbstiche die von der Software nicht entfernt werden können
werden mit Photoshop nachbearbeitet.

Dateinamen
Größere Dia-Serien können nach ihren Angaben mit einem Dateinamen versehen und fortlaufend nummeriert werden, z.B:
1982-Kufstein-001, 1982-Kufstein-002, 1982-Kufstein-003 …….  u.s.w.